

Anja Richter
Anja Richter, geboren 1977 in Gera, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie an der Hochschule Mainz. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete sie ab dem Jahr 2000 in der Wirtschaftsprüfung und später in der Steuerabteilung von Ernst & Young, Dresden. Im April 2004 wurde sie zur Steuerberaterin bestellt.
Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf der steuerlichen Beratung der öffentlichen Hand, insbesondere von Hochschulen, Universitäten sowie Kommunen, z. B. in Betriebsprüfungen, bei der Umstellung nach § 2b UStG sowie zu Fragen der Gewinnermittlung oder des Tax-Compliance-Managements. Daneben betreut sie Stiftungen des öffentlichen und bürgerlichen Rechts und Vereine in Fragen der Rechnungslegung und Sonderfragen des Gemeinnützigkeitsrechts.
Seit 2011 ist Anja Richter bei der eureos gmbh steuerberatungsgesellschaft rechtsanwaltsgesellschaft tätig.
Beratungsschwerpunkte
Steuerrechtliche Beratung der Unternehmen der öffentlichen Hand (Public Sector) sowie von gemeinnützigen Körperschaften (NPO) in allen laufenden steuerlichen und gemeinnützigkeitsrechtlichen Fragen.
Erstellung von Jahresrechnungen/-abschlüssen sowie Betreuung von steuerlichen Außenprüfungen.
§ 2b UStG-Online-Check
Analysieren und bewerten Sie Ihre Einnahmen jetzt unkompliziert und kostenfrei selbst mit unserem § 2b UStG-Online-Check, mit dem Sie schnell und einfach die Einnahmen Ihres Hauses auf die Neuregelung und dessen Anwendung überprüfen können.
Einführung IT-gestützter Tax Compliance Management Systeme
Viele Unternehmen und die öffentliche Hand werden um die Einführung von Tax Compliance Management Systemen nicht herumkommen. Dies wird mit Vorteilen für die Unternehmen verbunden sein, die Tax Compliance ernst nehmen und entsprechende Systeme einführen. Die bereits vorhandenen Regelungen im AEAO sowie der durch das DAC-7-Umsetzungsgesetz neu geschaffene § 38 EGAO sind Beispiele hierfür.
Die Einführung eines Tax Compliance Management Systems minimiert nicht nur die steuerlichen Risiken, sondern verbessert auch die betriebliche Organisation, erlaubt die verbindliche Zusage von Erleichterungen bei Betriebsprüfungen durch das Finanzamt, senkt den Personalaufwand und führt letztlich zu Haftungsminderungen bei den gesetzlichen Vertretern und handelnden Personen. Gern unterstütze ich Sie bei der Einführung Ihres Tax Compliance Management Systems.
Privat
liebt sie Reisen in nördliche Länder, insbesondere Norwegen und Schweden, und fährt im Winter Ski. Anja Richter ist verheiratet und hat einen Sohn.
Newsbeiträge von Anja Richter
eureos unternimmt kulturelle und kulinarische Reise in das Saale-Unstrut Gebiet
Unser diesjähriger Betriebsausflug führte die eureos-Mitarbeiter nach Sachsen-Anhalt.
28.08.2023
eureos erneut von FOCUS Money als „Platzhirsch“ ausgezeichnet
In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins FOCUS Money wird eureos wieder als TOP Steuerberater 2023 für die „umfassende Beratung auf höchstem Niveau“ von Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen ausgezeichnet.
09.06.2023
Spartenrechnung kommunaler Eigengesellschaften im Fokus des BFH
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich in zwei Urteilen intensiv mit der Zurechnung von Bäderbetrieben zu den Versorgungssparten kommunaler Eigengesellschaften beschäftigt. Er bestätigte dabei jeweils in beiden Urteilen die Entscheidungsgründe der Vorinstanz und lehnte insoweit den steuerlichen Querverbund ab.
24.06.2021
eureos stärkt Kompetenz im Bereich Gesundheitswirtschaft
Steuerberaterin Anja Richter schließt Fortbildung zur zertifizierten Beraterin für Pflegeeinrichtungen des IFU-Instituts ab.
19.01.2021
E-Rechnungspflicht bei öffentlichen Aufträgen ab 27. November 2020 (Auftraggeber des Bundes)
Der Countdown läuft – ab 27. November 2020 akzeptieren die Bundesbehörden und andere öffentliche Auftraggeber des Bundes nur noch elektronische Rechnungen. Ergänzend zu unseren Beiträgen vom 10. November 2016 und 9. November 2017, möchten wir die wichtigsten Informationen dazu zusammenfassen und Ihnen ein Update zur Umsetzung der E-Rechnung auf Länderebene geben.
09.11.2020
Berater im Fokus – Anja Richter
Steuerberaterin Anja Richter ist Expertin für die Beratung von Unternehmen der öffentlichen Hand und seit 2011 für eureos tätig. Privat ist sie begeisterte Skifahrerin und erkundet gern neue Länder.
20.05.2019
BFH bejaht Rücklagenbildung bei Regiebetrieben allein durch Beschlussfassung
Vor dem BFH wurden gleich mehrere Fälle verhandelt, in denen die von Regiebetrieben gebildeten Rücklagen als solche von der Finanzverwaltung bislang nicht anerkannt und die Gewinne der Kapitalertragssteuer nach § 20 Abs. 1 Nr. 10b EStG unterworfen wurden. Die Träger der Regiebetriebe klagten gegen die Nachforderungsbescheide. Der BFH urteilte einheitlich zu Gunsten der Kläger und wendet sich mit seinen Urteilen gegen die bisherige Auffassung der Finanzverwaltung, die die Bildung von Rücklagen von weiteren Voraussetzungen abhängig macht (BMF-Schreiben vom 9. Januar 2015, Tz. 35 ff.).
06.06.2018
Auch das Legen eines Hauswasseranschlusses durch ein Bauunternehmen unterliegt dem ermäßigten Umsatzsteuersatz
Mit seinem Urteil vom 7. Februar 2018 (Az.: XI R 17/17, veröffentlicht am 4. April 2018) führt der Bundesfinanzhof die bisherige Rechtsprechung fort. Demnach findet der ermäßigte Steuersatz auf das Verlegen eines Hauswasseranschlusses auch dann Anwendung, wenn diese Leistung nicht von einem Wasserversorgungsunternehmen erbracht wird.
10.04.2018
Ausweitung der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 d UStG?
Mit Urteil vom 21. September 2017 (C-616/15) hat der EuGH entschieden, dass die nach § 4 Nr. 14 d UStG auf Angehörige des Gesundheitswesens beschränkte Steuerfreiheit von Kostengemeinschaften dem EU-Recht widerspricht.
23.10.2017
Dauerverluste aus Schulschwimmen bei Eigengesellschaften nicht mit anderen Sparteneinkünften verrechenbar
Das Finanzgericht Münster hat mit Urteil vom 26. April 2017 (Az.: 9 K 3847/15 K F) entschieden, dass das Schulschwimmen auch dann eine hoheitliche Tätigkeit darstelle, wenn es in einem von einer Eigengesellschaft betriebenen Bad veranstaltet und von dieser für das Schulschwimmen ein fremdübliches Entgelt verlangt wird.
06.09.2017
BMF äußert sich zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Fördermaßnahmen für den Breitbandausbau unter der Geltung des Telekommunikationsgesetzes alter Fassung
Bereits 2015 wurde das milliardenschwere Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau aufgelegt. Kommunen, Landkreise und andere kommunale Gebietskörperschaften können seitdem Förderanträge für ihre Ausbauprojekte stellen. Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten.
15.05.2017
Reverse-Charge Verfahren bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts
In der Vergangenheit wurde der Leistungskatalog des § 13b UStG um weitere Umsätze erweitert, zuletzt mit Wirkung zum 1. Januar 2015 durch die Aufnahme von Lieferungen von Edelmetallen und unedlen Metallen, § 13b Abs. 2 Nr. 11 UStG. Die Verpflichtung nach § 13b UStG erstreckt sich grundsätzlich sowohl auf die Umsätze des unternehmerischen Bereichs als auch auf die Umsätze für den nichtunternehmerischen Bereich des Leistungsempfängers, sodass auch juristische Personen des öffentlichen Rechts (jPdöR) bei entsprechenden Leistungsbezügen i. S. v. § 13b UStG für den Hoheitsbereich Steuerschuldner sind.
07.11.2016
Beseitigung von Gewerbemüll als hoheitliche Aufgabe von juristischen Personen des öffentlichen Rechts
Juristische Personen des öffentlichen Rechts (jPdöR) waren bisher lediglich im Rahmen der Verwertung und Beseitigung der Abfälle aus privaten Haushaltungen hoheitlich tätig (R 10 Abs. 6 Satz 1 KStR). Die Entsorgung von Gewerbemüll durch jPdöR galt bislang als wirtschaftliche Tätigkeit, da diese Aufgabe auf einen privaten Dritten übertragen werden konnte.
27.10.2014
Steuerliches Einlagekonto bei Regiebetrieben
Seit langer Zeit wird diskutiert, ob neben dem cashwirksamen Ausgleich von Verlusten auch cashunwirksame Verlustausgleiche zu einem Zugang im steuerlichen Einlagekonto bei Regiebetrieben führen. In nachfolgendem Artikel informieren wir aktuell über das am 13. November 2013 veröffentlichte Urteil des BFH zu diesem Thema. Danach führt bei einem als Regiebetrieb geführten Betrieb gewerblicher Art ein nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelter Jahresverlust auch dann unmittelbar zu einem entsprechenden Zugang im steuerlichen Einlagekonto, wenn der Betrieb seinen Gewinn durch Vermögensvergleich ermittelt und soweit der Verlust auf sog. Buchverlusten (z.B. Abschreibungen) beruht.
07.02.2014
Ermäßigter Steuersatz bei der Abgabe von Speisen und Getränken
Die Finanzverwaltung hat mit einem seit langen erwarteten Schreiben vom 20. März 2013 (BStBl. I S. 444) zu der Frage Stellung genommen, in welchen Fällen Umsätze aus der Abgabe von Speisen und Getränken dem Regelsteuersatz bzw. dem ermäßigten Steuersatz unterliegen. Dem waren das Urteil des EuGH vom 10. März 2011 und mehrere BFH-Urteile aus dem Jahr 2011 vorausgegangen. Gleichzeitig ergaben sich zum 1. Juli 2011 Änderungen im europäischen Rechtsrahmen (Art. 6 MwStVO), die ebenfalls Berücksichtigung fanden.
19.06.2013
Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (Ehrenamtsstärkungsgesetz) verabschiedet
Mit unserem Newsbeitrag vom 4. Dezember 2012 haben wir Sie über den Gesetzesentwurf zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts informiert. Zwischenzeitlich wurde das Gesetzgebungsverfahren beendet und das Gesetz als „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (Ehrenamtsstärkungsgesetz)“ am 28. März 2013 im Bundesgesetzblatt (BGBl. Teil I, Seite 556) veröffentlicht. Die ursprünglich vorgesehenen Änderungen, insbesondere zur Einkommensteuer und zur Abgabenordnung, treten unverändert in Kraft.
29.05.2013
Leistungsort bei Leistungen an einen Unternehmer für dessen nicht unternehmerischen Bereich
Grundsätzlich gilt, dass die sonstige Leistung an dem Ort ausgeführt wird, von dem aus der Unternehmer sein Unternehmen betreibt. Dieser Grundsatz ist aber durch die Sonderregelungen in § 3 a II bis IV, §§ 3 b, 3 f UStG stark eingeschränkt. Für Umsätze an Nichtunternehmer liegt der Ort der Leistung zwar beim leistenden Unternehmer (§ 3a Abs. 1 UStG). Bei Umsätzen an Unternehmer bestimmt sich der Ort der Leistung allerdings nach dem Empfängerortprinzip (§ 3a Abs. 2 UStG).
04.04.2013
Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts
Die Fraktionen der Regierungsparteien haben am 6. November 2012 den Gesetzesentwurf über ein Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts dem Bundesrat zur Entscheidung vorgelegt (BT 17/11316).
Das Gesetz soll dazu beitragen, das zivilrechtliche Engagement durch Entbürokratisierung und Flexibilisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu erleichtern.
04.12.2012
Dauerverlustgeschäfte bei Betrieben gewerblicher Art und Eigengesellschaften – Ende der Übergangsregelung
Mit Urteil vom 22. August 2007 (I R 32/06, BStBl. II 2007, 961) hatte der BFH entschieden, dass die Unterhaltung von Dauerverlustgeschäften zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führt. Durch das Jahressteuergesetz 2009 und die damit eingeführte Regelung des § 8 Abs. 7 KStG wurde entgegen der höchstrichterlichen Rechtsprechung die Besteuerung von Betrieben gewerblicher Art (BgA) sowie von kommunalen Eigengesellschaften hinsichtlich der Behandlung von Dauerverlustgeschäften gesetzlich neu geregelt. Seither gilt, dass die Rechtsfolgen einer verdeckten Gewinnausschüttung nicht eintreten, soweit eine Vermögensminderung bzw. verhinderte Vermögensmehrung auf dem Unterhalten eines solchen Dauerverlustgeschäfts beruht.
19.11.2012
Arbeitnehmerüberlassung durch ambulanten Pflegedienst
In einem unlängst entschiedenen Rechtsstreit vor dem Finanzgericht Schleswig-Holstein (Urteil vom 18. Juni 2012, 5 K 40111/10) ging es um die Frage, ob die Einkünfte eines mobilen Pflegedienstes aus der Überlassung von Pflegekräften an andere Einrichtungen (Seniorenheim, Privatklinik) von der Gewerbesteuer befreit sind.
19.11.2012
Verlustfeststellung bei Zusammenfassung von nicht gleichartigen BgA
Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen hat mit der Verfügung vom 27. April 2012 eine bisher ungeklärte Verfahrensfrage zur Verlustfeststellung in Zeiten der Zusammenfassung von (nicht gleichartigen) Betrieben gewerblicher Art aufgegriffen (§ 10d EStG, § 8 Abs. 8 KStG).
19.11.2012
Leistungen der Altenhilfe im Rahmen des „betreuten Wohnens“ sind umsatzsteuerfrei
Unter Berufung auf unionsrechtliche Regelungen bejaht der BFH die Umsatzsteuerfreiheit für Betreuungsleistungen eines gemeinnützigen Vereins, die eng mit der Sozialfürsorge verbunden sind (BFH-Urteil vom 8. Juni 2011, XI R 22/09).
15.11.2011
Veranstaltungen mit Anja Richter
eureos Online-Seminar: Kleine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts
Kompakt-Update zum Jahressteuergesetz 2020 und dessen Regelungen für gemeinnützige Körperschaften
eureos Online-Seminar: Gemeinsame Berufungen
Berufungsmodelle zur Vernetzung der universitären und außeruniversitären Forschung aus dem Blickwinkel des § 2b UStG
eureos Online-Seminar: Neues Jahr – neue Spielregeln. Aktuelles Steuerrecht zum Jahresauftakt
Kompakt-Update für Universitäten, Kommunen und alle weiteren Einrichtungen der öffentlichen Hand
eureos Online-Seminar: Die Reform des Stiftungsrechts
Überblick und aktueller Handlungsbedarf
eureos-Seminar: Die Reform des Stiftungsrechts
Überblick und aktueller Handlungsbedarf