Die rechtsfähige BGB-Stiftung - Ein (taugliches) Instrument für die Vermögens- und Unternehmensnachfolge?
Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, Menckestraße 27, 04155 Leipzig
Inhalt
Die Universität Leipzig freut sich, Sie am 10.09.2024 wieder auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig begrüßen zu dürfen. Dieses Jahr steht die 5. Septembertagung unter der Frage „Die rechtsfähige BGB-Stiftung – Ein (taugliches) Instrument für die Vermögens- und Unternehmensnachfolge?“ sowie vielen weiteren juristischen Themen des Zivil- und Steuerrechts. eureos ist Sponsor dieser Veranstaltung.
Stiftungen liegen weiterhin im Trend. Das zeigt deren stetig steigende Zahl. Derzeit gibt es in Deutschland fast 25.800 Stiftungen. Im Jahr 2023 kamen allein 637 neue Stiftungen hinzu. Weit überwiegend haben Stiftungen steuerbegünstigte Zwecke. Der Fokus richtet sich jedoch zunehmend auch auf die Stiftung als Instrument zur Gestaltung einer Vermögens- oder Unternehmensnachfolge. Denn die Stiftung erscheint auf den ersten Blick als die perfekte Lösung, um steuerliche Vorteile mit der effektiven Verwaltung komplexer Familien- und Vermögensstrukturen zu vereinigen und Vermögen über Generationen hinweg zu sichern und zu steuern. Schließlich kann die Stiftung von Interesse sein, wenn Familienmitglieder ins Ausland verziehen und hierdurch eine Wegzugsbesteuerung droht.
Experten aus Wissenschaft und Praxis geben vertiefte Einblicke in die Theorie und Praxis, um die Vor- und Nachteile beim Einsatz einer Stiftung als Instrument der Vermögens- oder Unternehmensnachfolge aufzuzeigen. Der Fokus wird dabei auf der rechtsfähigen Privat- und Familienstiftung liegen. Auch alternative Gestaltungsinstrumente (z. B. Treuhandstiftung, gesellschaftsrechtliche Modelle) werden dargestellt. In einem ersten Teil wird zunächst die zivilrechtliche Ebene beleuchtet. Der zweite Teil widmet sich den steuerrechtlichen Implikationen. Ein Blick nach Liechtenstein soll schließlich zeigen, welche Gestaltungsmöglichkeiten die dortige Rechtsordnung bietet.
eureos-Partnerin und -Rechtsanwältin Dr. Almuth Werner referiert zum Thema „Die unternehmensverbundene Stiftung – Eine Einführung in die Thematik.“
Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.
Referentin
Dr. Almuth Werner
Partnerin, Rechtsanwältin
Dr. Almuth Werner, Jahrgang 1972, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg und Göttingen sowie Italienisch an der Università per Stranieri, Perugia. Von 1997 bis 2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Klaus Vieweg am Institut für Recht und Technik, Universität Erlangen-Nürnberg. Dort promovierte sie zum Dr. jur. mit einer Arbeit zur Zustiftung (Nomos 2003).
Dem Referendariat am Kammergericht Berlin folgte die selbständige Anwaltstätigkeit. Von 2009 bis Ende 2013 war Frau Dr. Werner in leitender Funktion am Abbe-Institut für Stiftungswesen an der FSU Jena tätig und zugleich Schriftleiterin der „Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen“ (ZStV/Nomos). In dieser Zeit verantwortete sie inhaltlich und organisatorisch mehrfach den „Thüringer Stiftungstag“ sowie zahlreiche Thüringer Stiftungsgespräche.
Seit Januar 2014 ist Dr. Almuth Werner für die eureos gmbh steuerberatungsgesellschaft rechtsanwaltsgesellschaft in Leipzig tätig, seit Juli 2019 ist sie Partnerin.
