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Die E-Bilanz kommt wie geplant

31.05.2012

In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie des Bundesministeriums für Finanzen vom 30. Mai 2012 wurde klargestellt, dass an der geplanten Einführung der E-Bilanz festgehalten wird. Die Kommunikation zwischen der Finanzverwaltung und den Unternehmen soll bis spätestens 2013 komplett elektronisch erfolgen. Für die Umsetzung dieser Maßnahme soll insbesondere auf die kleineren und mittleren Unternehmen Rücksicht genommen werden. So müssen diese Unternehmen beispielsweise nur die im Hauptbuch enthaltenen Bilanzposten elektronisch übermitteln. Ferner sollen bilanzierende, mittelständische Unternehmen spezielle Informationen zur Unterstützung von der Steuerverwaltung erhalten, die ihnen den Einstieg in die E-Bilanz erleichtern sollen.

Insbesondere sollen die sogenannten Auffangpositionen – nicht wie ursprünglich beabsichtigt – nach einer Übergangszeit wegfallen, sondern fester Bestandteil der E-Bilanz werden.

Auch das Ausfüllen und Übermitteln der E-Bilanz soll ohne großen Anpassungsaufwand von statten gehen. Es muss nur das ausgefüllt werden, was den einzelnen Unternehmer auch betrifft („Mussfelder“). Wird ein entsprechendes Buchungskonto nicht geführt oder lässt sich die Information aus der ordnungsgemäßen Buchführung nicht ableiten, ist für die erfolgreiche Übermittlung des Datensatzes die entsprechende Position „leer“ (NIL) zu übermitteln.

Für das Wirtschaftsjahr 2012 bzw. 2012/2013 steht es den Unternehmen frei, eine

E-Bilanz oder eine Bilanz in Papierform bei der Finanzbehörde abzugeben.

Ansprechpartner:

Christina Walter, Steuerberaterin

Jana Massow, Steuerberaterin