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Archiv

Nicht gewährte finale Betriebsstättenverluste unionsrechtskonform

28.06.2017
Der Bundesfinanzhof (BFH) ist der Ansicht, dass Verluste, die aufgrund der entgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer ausländischen Personengesellschaft und einer hierfür aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft geleisteten Ausgleichzahlung des Veräußerers an den Erwerber entstehen, insoweit im Inland nicht geltend gemacht werden können, als die Personengesellschaft über Betriebsstätten verfügt, die nach dem einschlägigen Abkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung (DBA) nicht der inländischen Besteuerung unterliegen.

Quo vadis, Stiftungsrecht? eureos diskutiert mit Fachvertretern und Stiftungen

26.06.2017
Bundesweit diskutieren Interessenvertretungen von Stiftungen die geplante Reform des Stiftungsrechts. eureos beleuchtete in einem Praxisseminar wesentliche Aspekte der vorgeschlagenen Änderungen.

eureos steht dem fvw-Magazin Rede und Antwort zur gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Hotels und Flügen

23.06.2017
Die eureos-Tourismus-Experten StB Ines Kanitz und StB Sören Münch geben im führenden Fachmagazin für Touristik und Business Travel Auskunft zur umstrittenen Auslegung der Finanzverwaltung.

Berater im Fokus – Ines Kanitz

22.06.2017
Ines Kanitz, Steuerberater und eureos-Partnerin, betreut Kapital- und Personengesellschaften verschiedener Größe und Branchen. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf der Beratung von Unternehmen mit internationalem Hintergrund, ihr Herz schlägt für die Touristikbranche.

BFH schafft Klarheit: Keine Ersatzerbschaftsteuer für nichtrechtsfähige Stiftungen

21.06.2017
Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 25. Januar 2017 (Az.: II R 26/16) entschieden, dass nichtrechtsfähige (auch: unselbständige) Stiftungen keine Familienstiftung im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG sind und damit nicht der Ersatzerbschaftsteuer unterliegen.

Schädlicher Anteilserwerb bei einer Mehrzahl von Erwerbern (Erwerbergruppe)

19.06.2017
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich mit Urteil vom 22. November 2016 (Az. I R 30/15) zum Verlustabzug bei einem schädlichen Beteiligungserwerb unter Vorliegen einer Erwerbergruppe zu Gunsten der Steuerpflichtigen / der Gesellschaft geäußert.

Umsatzsteuerliche Behandlung der Meldevergütungen für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung

15.06.2017
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 8. Mai 2017 seine Auffassung zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Meldevergütungen für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung weiter konkretisiert und den Abschnitt 4.14.1 Abs. 5 Nr. 6a UStG, der erst jüngst mit BMF-Schreiben vom 24. November 2016 neu eingefügt wurde, ergänzt.

Ist die Steuervergünstigung des § 6a GrEStG eine unzulässige Beihilfe?

14.06.2017
Der BFH hat Zweifel, ob die so genannte Konzernklausel des § 6a GrEStG als eine grunderwerbsteuerrechtliche Begünstigung des nationalen Rechts gegen das Beihilfeverbot des Unionsrechts verstößt und daher angewendet werden darf. Mit Beschluss vom 30. Mai 2017 (II R 62/14) hat er diese Frage im Rahmen eines Vorabentscheidungsersuchens dem EuGH vorgelegt. Sollte der EuGH das Vorliegen einer unionsrechtswidrigen Beihilfe bejahen, könnte § 6a GrEStG bis zur finalen Entscheidung der Europäischen Kommission nicht mehr angewendet werden. Alle offene Verfahren müssten bis dahin ausgesetzt werden.

Über eine Kapitalgesellschaft mittelbar an Personengesellschaften beteiligte Gesellschafter sind keine „Altgesellschafter“ im Sinne von § 1 Abs. 2a GrEStG

14.06.2017
Das Finanzgericht Düsseldorf (FG Düsseldorf) hat mit Urteil vom 29. März 2017 (Az.: 7 K 439/10 GE) entschieden, dass Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, welche ihrerseits Gesellschafterin einer Personengesellschaft ist, an letzterer nicht unmittelbar beteiligt und daher nicht als Altgesellschafter anzusehen sind. Ein Übergang von Anteilen an der Personengesellschaft auf die (mittelbar) beteiligten Gesellschafter der Kapitalgesellschaft kann daher Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs. 2a GrEStG auslösen, sofern sich im Vermögen der Personengesellschaft ein inländisches Grundstück befindet.

Entwurf des BMF-Schreibens zur Quellensteuerpflicht bei grenzüberschreitender Überlassung von Software und Datenbanken

13.06.2017
Deutlich zügiger als erwartet, liegt nun das vorläufige Ergebnis der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Quellensteuerabzugsverpflichtung nach § 50a Abs. 1 Nr. 3 EStG im Entwurf eines BMF-Schreibens vor. Der Entwurf wurde in die Verbandsanhörung gegeben. Sollte das BMF-Schreiben so verabschiedet werden, wird das bislang mit der Abzugsverpflichtung verbundene Haftungsrisiko der Vergütungsschuldner deutlich verringert.