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Archiv

Keine nachträgliche Änderung eines Antrags auf rückwirkende Einbringung nach § 20 Abs. 5 UmwStG

25.06.2019
Ein Antrag nach § 20 Abs. 5 S. 1 UmwStG hinsichtlich rückwirkende Einbringung eines Betriebes, Teilbetriebes oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft nachträglich zu ändern, ist unzulässig.

Förderale Ermittlung der Bemessungsrundlage der Grundsteuer

24.06.2019
In Zukunft besteht für jedes Bundesland die Möglichkeit, eigene Grundsteuerwerte zu ermitteln. Für diejenigen Länder, die keine Ermittlung auf eigener Grundlage vornehmen, soll das sogenannte Scholz-Modell gelten, welches im Ergebnis gegenüber dem Referentenentwurf vereinfacht wurde.

Ist ein öffentlicher Auftrag immer ein öffentlicher Auftrag?

19.06.2019
In zwei aktuellen Entscheidungen hatten sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) und das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg mit der Frage auseinanderzusetzen, wann ein „öffentlicher Auftrag“ nicht dem Vergaberecht unterliegt.

eureos gibt auch in diesem Jahr wieder praktische Impulse im Masterstudiengang der TU Chemnitz

19.06.2019
Erneut geben StB Enrico Klar und StB Dirk Schneider ihr Fachwissen an Studierende des Masterstudienganges „Rechnungslegung und Unternehmensbesteuerung“ der Technischen Universität Chemnitz weiter.

Änderungen im Sächsischen Gemeindewirtschaftsrecht

12.06.2019
Der Sächsische Städte- und Gemeindebund informierte mit Mitgliederrundschreiben Nr. 175/19 vom 9. Juni 2019, dass am 24. Mai 2019 das „Vierte Gesetz zur Änderung der Sächsischen Gemeindeordnung“ (SächsGemO) verabschiedet wurde. Eine Verkündung steht noch aus. Letzter Veröffentlichungsstand beim Sächsischen Landtag ist die Beschlussempfehlung des Innenausschusses (Drs. 6/176713). Auswirkungen ergeben sich unter anderem für das Gemeindewirt-schaftsrecht (§§ 94a ff. SächsGemO). Zentrale Neuerung ist die Sonderregelung des § 97 SächsGemO für kommunale Versorgungsunternehmen.

Der Honorararzt als bedrohte Spezies – ein Beitrag des Bundessozialgerichts zum Artensterben

11.06.2019
Der Honorararzt steht auf der Liste der bedrohten Arten und es ist damit zu rechnen, dass er in Kürze ausstirbt. Einen wesentlichen Beitrag hierzu hat das Bundessozialgericht in seiner Entscheidung vom 4. Juni 2019, Az. B 12 R 11/18 R geleistet. Mit einer weiteren Entscheidung vom 7. Juni 2019, B 12 R 6/18 R, hat sich das Bundessozialgericht entsprechend für die Einordnung von Pflegekräften geäußert.

BFH äußert sich zu den Anforderungen an eine Poolvereinbarung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer

10.06.2019
Grundsätzlich gehören Beteiligungen an Kapitalgesellschaften nach § 13 b Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 ErbStG neben weiteren Voraussetzungen nur zum begünstigten Vermögen (nunmehr: begünstigungsfähigen Vermögen), sofern der Erblasser oder Schenker zu mehr als 25 % am Nennkapital der Gesellschaft beteiligt war.

3. Mitteldeutsches Verwaltungsforum

3. Mitteldeutsches Verwaltungsforum

Kreisumlage – die neue Rechtsprechung
05. März 2020, Magdeburg

Anfechtung von Steuerzahlungen aus der vorläufigen Eigenverwaltung (InsO)

05.06.2019
Die Insolvenzanfechtung soll Vermögensverkürzungen vor der Insolvenzeröffnung verhindern, sie dient damit der gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger. Der BGH stärkt diese Rechte durch ein neues Urteil. Während Steuerzahlungen in der Zeit der vorläufigen Verwaltung zurückgefordert werden können, können Forderungen von Lieferanten eine Unterstützung erfahren. Die Entscheidung ist interessant für alle Unternehmen, die eine Sanierung anstreben.

2. Chemnitz im Dialog

2. Chemnitz im Dialog

Kulturhauptstadt Europas – der Turbo für die Stadtentwicklung?
27. Februar 2020, Chemnitz

BFH: Änderung der Rechtsprechung zur Sperrwirkung nach Artikel 9 Abs. 1 OECD MA und Konkretisierung des Topos des sogenannten Konzernrückhalts

04.06.2019
Artikel 9 Abs.1 OECD MA gestattet die Gewinnberichtigung bei inländischen Unternehmen aus Geschäften mit ausländischen verbundenen Unternehmen, sofern die Gewinnänderung aus vereinbarten nicht drittvergleichskonformen Bedingungen resultiert. Die bisherige Rechtsauffassung ging davon aus, dass hierbei regelmäßig Preisanpassungen gemeint sind, wohingegen Korrekturen, beispielsweise eine Ausbuchung einer Darlehensforderung, ausgeschlossen seien (sog. Sperrwirkung).

Gute Nachrichten vom EuGH: Vorsteuerabzug auch ohne Rechnung

03.06.2019
Der EuGH stellt in seiner Entscheidung vom 21. November 2018 (C-664/16) erstmals fest, dass der Vorsteuerabzug auch ohne Vorlage von Rechnungen zu gewähren ist, wenn der Unternehmer durch objektive Nachweise belegen kann, dass die (materiellen) Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs erfüllt sind.