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Archiv

Umsatzsteuerbefreiung für die Besorgungsleistung von Opern-Eintrittskarten

31.07.2018
Im eigenen Namen, jedoch auf fremde Rechnung, beschaffene Opern-Eintrittskarten durch ein Hotel unterliegen der Steuerbefreiung gem. § 4 Nr. 20 a) Satz 1 UStG. Es liegt eine Besorgungsleistung im Sinne des § 3 Abs. 11 UStG vor. Auch das von dem Hotel an die Kunden berechnete zusätzliche Entgelt für die Besorgungsleistung unterliegt der Steuerbefreiung.

Neues BMF-Schreiben zur Einkunftsabgrenzung durch Kostenumlageverträge

31.07.2018
Mit Datum vom 5. Juli 2018 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein neues Schreiben über die Grundsätze für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung durch Umlageverträge zwischen international verbundenen Unternehmen veröffentlicht. Damit wird das alte BMF-Schreiben vom 30. Dezember 1999 aufgehoben.

Minderung der Anschaffungskosten nach § 20 Abs. 7 Satz 3 UmwStG 2002 durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum möglich (Bundesfinanzhof)

30.07.2018
Mit Entscheidung vom 7. März 2018 (Az. I R 12/16, veröffentlicht am 18. Juli 2018) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Minderungen der Anschaffungskosten des Einbringenden nach § 20 Abs. 7 Satz 3 UmwStG 2002 durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum zu einem negativen Wert führen können.

BAG: Tarifvertrag kann Arbeitnehmer zur Rückzahlung von Weihnachtsgeld verpflichten (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 27.06.2018, 10 AZR 290/17)

10.07.2018
Ei­ne neue Entscheidung des Bun­des­ar­beits­ge­richts betrifft die Rückzahlung einer bereits geleisteten Son­der­zahlung – wie etwa Weihnachtsgeld – durch den Arbeitnehmer, wenn dieser innerhalb eines bestimmten Zeitraums das Unternehmen verlässt.

eureos-Rechtsanwalt Lars Mörchen nimmt als Experte an Geschäftsführertagung der Wasserverbände Sachsen-Anhalt teil

10.07.2018
Rechtsanwalt Lars Mörchen, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, referiert am 19. September 2018 in Burg, Sachsen-Anhalt, zum Thema Vergaberecht – Aufhebung von Vergabeverfahren.

BFH bestätigt Abgrenzung von Eigenleistungen und Reisevorleistungen bei umsatzsteuersteuerlicher Organschaft

04.07.2018
„Die organschaftliche Zusammenfassung nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG bewirkt bei Anwendung des § 25 UStG, dass es sich nur bei den von Organgesellschaften mit eigenen Betriebsmitteln erbrachten Leistungen um Eigenleistungen handelt, während die durch Organgesellschaften von Dritten bezogenen Leistungen Reisevorleistungen sind, die in die Margenbesteuerung einzubeziehen sind.“ (Leitsatz)

Neuigkeiten zur „Anti-Treaty-Shopping“-Regelung des § 50 d Abs. 3 EStG

04.07.2018
Nach einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14. Juni 2018 in der Rechtssache GS (Az.C-440/17) verstößt auch die aktuelle Regelung des § 50 d Abs. 3 EStG in der Fassung des Jahressteuergesetzes 2012 (JStG 2012) gegen das Unionsrecht.

Nichtigkeit des Beschlusses der Europäischen Kommission zur Sanierungsklausel

03.07.2018
Mit Beschluss vom 26. Januar 2011 hatte die Europäische Kommission (EU-Kommission) entschieden, dass die Sanierungsklausel des § 8 c Abs. 1a KStG eine unionsrechtswidrige Beihilfe darstelle. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte diesen Beschluss mit Urteilen vom 28. Juni 2018 (Az. C-203/16 P, C-208/16 P, C-209/16 P, C-219/16 P) nun für nichtig.

eureos gewinnt Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht

02.07.2018
Das Bundesverfassungsgericht hat im Verfahren 2 BvR 350/18 (Entscheidung vom 06.06.2018) in einer beamtenrechtlichen Angelegenheit festgestellt, dass das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in einer Entscheidung über die Nichtzulassung der Berufung Grundrechte des Klägers missachtet hat. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes des Landes Sachsen-Anhalt wurde aufgehoben.

Verschärfung der Grunderwerbsteuer bei Share-Deals

02.07.2018
Die Finanzministerkonferenz (FMK) hat am 21. Juni 2018 einen Beschluss über Steuergestaltungen bei der Grunderwerbsteuer gefasst. Ziel ist es, die grunderwerbsteuerlichen Hürden für die Übertragung von Anteilen an grundstücksbesitzenden Gesellschaften (Share-Deals) zu erhöhen. Eine Änderung der Gesetzeslage ist aus Sicht der FMK nötig, da bei Share-Deals das Grundstück zwar im Eigentum der Gesellschaft verbleibt, sich faktisch aber die Verfügungsgewalt aufgrund des Wechsels der Inhaber der Anteile ändert.