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Sparkassen-Präsident warnt: Corona-Förderkredite sind kein Selbstläufer

31.03.2020

Im Interview mit dem Handelsblatt vom 30. März warnt der Präsident der Sparkassen Helmut Schleweis vor zu viel Optimismus: Viele Unternehmen, die unter der Corona-Krise leiden, werden von den staatlichen Förderprogrammen nicht ohne Weiteres profitieren können.

Auch Corona-Förderkredite werden banküblich geprüft

Bund und Länder haben seit Beginn der Corona-Krise umfangreiche Förderprogramme für Unternehmen auf den Weg gebracht. Doch nun warnt Sparkassenpräsident Helmut Schleweis im Handelsblatt-Interview: „Manchen Unternehmen wird man mit den bestehenden Förderprogrammen nicht helfen können.“

Die Gewährung von Krediten im Rahmen eines KfW-Programms ist an eine Rückzahlungsfrist von fünf Jahren gebunden und unterliegt weiterhin der banküblichen Risikoprüfung durch die jeweiligen Hausbanken als Finanzierungspartner. Dies schließe derzeit besonders betroffene Unternehmen mit hohen Umsatzrückgängen und niedrigen Rücklagen, bspw. in Gastronomie, Tourismus und Verkehr, eventuell von einer möglichen Förderung aus, so Schleweis. Denn entscheidend sei, dass die Rückzahlung der Kredite zur Finanzierung von Corona-Verlusten gewährleistet ist.

Worauf es jetzt ankommt

Die wesentliche Säule jedes Kreditantrags ist eine solide Planung. Dadurch ermitteln Sie einerseits den benötigten Finanzbedarf, andererseits erbringen Sie so den Nachweis, dass der Förderkredit voraussichtlich zurückgezahlt werden kann.

Den erforderlichen Finanzbedarf zur Überwindung der Corona-Krise verlässlich zu ermitteln ist schwierig, denn es gilt, viele unbekannte Einflussfaktoren mit in Planung einzubeziehen. Erstellen Sie daher am besten ein Planungsmodell, mit dem sich verschiedene Einflussgrößen schnell und einfach variieren lassen (z. B. Dauer des Umsatzausfalls, Menge der verkauften Leistungen, usw.). Je nach Unternehmen ist so eine Planung unterschiedlich komplex.

Insbesondere wenn es um hohe Kreditvolumina geht, sollten zumindest die drei Geschäftsjahre, die sich an die Krise anschließen, geplant werden. Dabei ist eine integriert betrachtete Planungsperspektive aus GuV-, Liquiditäts- und Bilanzplanung zu empfehlen, die eben nicht nur aktuelle Liquiditätsprobleme während der Krise, sondern auch ein langfristiges Unternehmenskonzept für die Zeit nach der Krise – und damit die Rückzahlungsfähigkeit des Kredits – darstellt.

Mit unserer Erfahrung schneller in sicheres Fahrwasser

Übrigens, wenn fünf Jahre Kreditlaufzeit zu kurz sind, um die Corona-Verluste zu finanzieren, stehen auch öffentliche Bürgschaftsprogramme als Alternative zu den KfW-Programmen zur Verfügung.

Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung in der Finanzierungs- und Sanierungsberatung. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Unterlagen – von der kurzfristigen Liquiditätsplanung bis zum langfristigen Planungsmodell – und das schnell und nach Bankstandards. Denn professionelle Unterlagen und Planungen beschleunigen Finanzierungsentscheidungen erheblich. So kommt Ihr Unternehmen umgehend wieder auf Kurs.

Besuchen Sie auch unser Corona-Newsportal. Darin stellen wir kontinuierlich Neuigkeiten zu rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen in der Corona-Krise für Sie zusammen.

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