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Spezielle Bestätigungen und Sonderprüfungen

Gesellschaftsrechtliche Sonderprüfungen ergeben sich vor allem aus den Bestimmungen von GmbHG, AktG sowie UmwG.

GmbH-Gesetz (GmbHG)

  • Prüfung Werthaltigkeit von Sacheinlagen bei Gründung/Kapitalerhöhung
  • Prüfung Deckung des Stammkapitals bei wirtschaftlicher Neugründung
  • Prüfung Sonderbilanz bei Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
  • Sonderprüfung Überwachung der Geschäftsführung

Aktiengesetz (AktG)

  • Gründungsprüfung
  • Nachgründungsprüfung
  • Sachkapitalerhöhungsprüfung
  • Prüfung der Sonderbilanz bei Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
  • Eingliederungsprüfung
  • Angemessenheitsprüfung der Barabfindung
  • Bilanzrechtliche Sonderprüfung
  • Sonderprüfung von Vorgängen bei der Gründung
  • Sonderprüfung von Vorgängen bei der Geschäftsführung
  • Abhängigkeitsbericht

Umwandlungsgesetz (UmwG)

  • Verschmelzungsprüfung
  • Aufspaltungs-/Abspaltungsprüfung
  • Formwechselprüfung
  • Prüfung der Schlussbilanz

Der Nachweis einzelner Mittelverwendungen hat durch Testate von Wirtschaftsprüfern und in der Regel im Rahmen der Abschlussprüfung zu erfolgen.

eureos bietet dazu insbesondere folgende Prüfungen an:

KHEntgG / KHG / PEPPV

  • Förderung von Hygienefachpersonal
  • Bescheinigung zur Aufstellung der Erlöse gem. KHEntgG
  • Vermerk zum Ausbildungsbudget gem. KHG
  • Bescheinigung zur Aufstellung der Erlöse gem. PEPPV
  • Bescheinigung zur Pflegestellenbesetzung gem. KHEntgG
  • Bescheinigung zur Verwendung der pauschalen Fördermittel
  • Bescheinigung zur Verwendung von Einzelfördermitteln

Gebühren- und Beitragsgestaltungen sind eng mit rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen verbunden. Insbesondere ist die gesetzlich geforderte nachhaltige Kostendeckung eine wichtige Voraussetzung dafür, die jeweiligen kommunalen Haushalte zu schützen. Eine Bezuschussung entsprechender öffentlicher Einrichtungen wird häufig haushaltsrechtlich nicht darstellbar sein.

Vor dem Hintergrund von Forderungen nach Transparenz und Kostenorientierung geraten die Berechnungen immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Als Nachweis verlässlicher Angaben bietet Ihnen eureos die Prüfung von Gebühren- und Entgeltkalkulationen an:

  • Prüfung von Vor- und Nachkalkulationen
  • Angemessenheit von Einleitentgelten für Mitbenutzungen nach ISAE 3000

Die Wechselwirkungen zwischen (kostendeckender) Kalkulation sowie kurzfristiger Liquiditätssicherung und langfristigem Substanzerhalt lässt sich wie nachstehend wiedergeben:

sopo-1

Das Programm Horizont 2020 sieht verschiedene Arten von Audits vor:

  • Auditzertifikate (Certificate on the Financial Statement, CFS)
  • Methodenzertifikat (Certificate on the Methodology, CoMUC)
  • Audit durch die Europäische Kommission (second level audit)
  • Audit durch den Europäischen Rechnungshof (third level audit)

Bei eureos profitieren Sie von unserer Erfahrung auf dem Gebiet der Zertifizierung von EU-Projekten. Wir verfügen über das fachliche Know-how aus risikoorientierten System- und Projektkontrollen. Von der Art des Audits hängt ab, wer das Audit durchführt.

So sind Wirtschaftsprüfer zur Erstellung von Auditzertifikaten (Bescheinigung über die Kostenaufstellung) befugt. Der jeweilige Zuwendungsempfänger kann dabei seinen externen Prüfer frei wählen. Auditzertifikate sind ab einem EU-Beitrag von TEUR 325 (ohne lump sums, flat rates und unit costs mit Ausnahme der Durchschnittspersonalkosten) am Ende des Projektes pro Partner verpflichtend und müssen von einem Wirt- schaftsprüfer abgegeben werden.

Die freiwillig einzureichenden Methodenzertifikate kommen bei Teilnehmern in Betracht, die Personalkosten auf Basis von Stückkostensätzen gemäß den einrichtungsüblichen Buchhaltungsregeln abrechnen. Die Musterfinanzhilfevereinbarung (Annex 6) bietet hierfür eine vorformulierte Anleitung für die Ausstellung des Methodenzertifikats.

Außerhalb der Prüfung stehen wir Ihnen gern in Abrechnungsbelangen, beispielsweise zu den nachstehenden Punkten, zur Verfügung:

  • Personalkostenkalkulation
  • Overheadkalkulation
  • Ansatzfähigkeit von Kosten
  • Auslegung von Richtlinien und Verordnungen

Entsprechend den allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) bzw. für Zuwendungen zur institutionellen Förderung (ANBest-I) kann sich ein Bedarf an Bestätigungsleistungen durch Wirtschaftsprüfer ergeben.

eureos führt entsprechende Prüfungen als Einrichtung im Sinne der Nr. 7.2 AN-Best-P durch. Unsere Prüfung stellt neben der Ordnungsmäßigkeit und rechnerischen Richtigkeit des Verwendungsnachweises auch inhaltlich auf die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel und auf die Einhaltung der der Bewilligung zugrundeliegenden Bestimmungen ab.

Bereiche

Erstellung der Bescheinigung gemäß § 12 WVO

Arbeitsergebnis durch WfbM gem. § 12 Abs. 4 und 5 WVO

  • Ermittlung des Arbeitsergebnisses
  • Überleitung des Jahresergebnisses zum Arbeitsergebnis
  • Zusammensetzung des Arbeitsergebnisses
  • Verwendung des Arbeitsergebnisses

Bereiche

  • Ordnungsgemäße Meldung der Verkaufsverpackungen (Mengen, Materialart, Gewicht, Volumen)
  • Vollständigkeit der gemeldeten lizenzentgeltlichen Verkaufsverpackungen
  • Vollständigkeit der Lizenzentgelte/Vergütungen
  • Jahresabschlussmeldung inklusive Zahlungsabwicklung

Neben den Informations- und Nachweispflichten im Rahmen des KWG-Belastungsausgleichs und von KWK-Anlagen- und Wärmenetzbetreibern benötigen die jeweiligen EEG-Ausgleichsregelungen geprüfte Abrechnungen.

eureos unterstützt Sie mit entsprechenden Testierungen bei der Erfüllung Ihrer energierechtlichen Verpflichtungen. Dazu zählen unter anderem:

EEG

  • Endabrechnung eines Netzbetreibers
  • Endabrechnung eines Elektrizitätsversorgungsunternehmens
  • Endabrechnung eines Eigenversorgers
  • Abrechnung eines EEG-Anlagenbetreibers
  • Entgangene Netzentgelterlöse
  • Besondere Ausgleichsregelungen stromintensive Unternehmen

KWKG

  • Förderung von Wärme- und Kältenetzen
  • Förderung von Wärme- und Kältespeichern
  • Angaben eines Netzbetreibers
  • Angaben eines Übertragungsnetzbetreibers
  • Angaben eines Letztverbrauchers

Nach § 26 Abs. 2 Satz 1 ARegV sind bei einem teilweisen Übergang eines Energieversorgungsnetzes auf einen anderen Netzbetreiber die Erlösobergrenzen antragsweise neu festzulegen. Dabei ist anzugeben und zu begründen, welcher Erlösanteil dem übergehenden und dem verbleibenden Netzteil zuzurechnen ist. Die Summe beider Anteile darf die für dieses Netz insgesamt festgelegte Erlösobergrenze nicht überschreiten. In der Praxis lassen die Parteien diese Ermittlung von Wirtschaftsprüfern bestätigen.

eureos bietet entsprechende Prüfungen der Aufteilung von Erlösobergrenzen auf den aufnehmenden und den abgebenden Netzbetreiber zur Verwendung im Verwaltungsverfahren vor der zuständigen Regulierungsbehörde an.

Bei Bundesbeteiligungen umfasst die Prüfung nach § 53 HGrG stets auch einen sogenannten Bericht über die Bezüge des Aufsichtsrats, der Geschäftsleitung und der leitenden Angestellten („Bezügebericht“ gem. VwV zu § 65 BHO – Hinweise für die Verwaltung von Bundesbeteiligungen). Nach Landesrecht ist dies nicht obligatorisch. Gem. der VwV zu § 68 SäHO wird der Freistaat Sachsen jedoch in diesen Fällen die Erstellung eines vertraulichen Berichts beantragen.

Wir bieten entsprechende Prüfungen an und beurteilen darin die Übereinstimmung der gewährten Bezüge mit den dienstvertraglichen Regelungen. Über die Ergebnisse erstellen wir einen Bezügebericht gem. VwV SäHO.

Sanierungsgutachten sind notwendig, sobald sich Unternehmen in einer Krisensituation befinden und das Gespräch mit Gläubigern suchen. Eine Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen ist dann in aller Regel die Vorlage eines unabhängigen Sanierungsgutachtens. Es soll darstellen, ob und wie eine nachhaltige Wettbe- werbsfähigkeit wiederhergestellt werden kann.

eureos bietet die Beurteilung von Sanierungsgutachten sowie der Sanierungsfähigkeit auf Basis der Grundsätze gem. Standard IDW S 6 an. Diese umfasst:

Durchführung einer Bestandsaufnahme

  • Ausgangslage
  • Krisenstadium und Ursachen der Krise

Urteil zur Sanierungsfähigkeit

  • Liquiditätsmäßige Fortführungsfähigkeit
  • Ertragsmäßige Wettbewerbsfähigkeit

Bestimmung der Maßnahmen

  • Geplante Maßnahmen
  • Umsetzung

Quantifizierung der Maßnahmen

  • Sanierungsplan
  • Verprobung als integrierte Unternehmensplanung

Die bislang zusammen mit Immobilienmaklern, Bauträgern und Darlehensvermittlern in § 34c Abs. 1 GewO geregelten Finanzanlagenvermittler haben mit § 34f GewO nunmehr eine eigenständige Vorschrift erhalten. So bedürfen seit 1. Januar 2013 gewerbliche Finanzanlagenvermittler einer Erlaubnis und Registrierung nach § 34f GewO und sind nach § 24 Abs. 1 Satz 1 FinVermV separat prüfungspflichtig. Die Prüfung nach § 24 FinVermV tritt somit an die Stelle der bisherigen Prüfung nach § 16 MaBV. Entsprechend dem vom Gesetzgeber intendierten stärkeren Anlegerschutz, hat sich aufgrund zusätzlicher Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten für den einzelnen Finanzanlagenvermittler auch der Prüfungsumfang im Vergleich zu § 16 MaBV deutlich erhöht.

Unsere Aufgabe ist es, die Einhaltung der §§ 12 bis 23 FinVermV zu beurteilen und darüber zu berichten. Die Prüfungsanforderungen werden durch den IDW PS 840 konkretisiert, den wir unserem Ansatz zugrunde legen.

Inhaber einer Gewerbeerlaubnis gemäß § 34c Abs. 1 GewO haben durch einen geeigneten Prüfer für jedes Kalenderjahr prüfen zu lassen, ob sie auch die Pflichten aus den §§ 2 bis 14 MaBV eingehalten haben.

Die Erlaubnispflicht gemäß § 34c der Gewerbeordnung (GewO) soll sicherstellen, dass ungeeigneten Personen die Tätigkeit als Makler, Darlehens- und Anlagenvermittler, Anlageberater, Bauträger und Baubetreuer verwehrt wird. Sie ist eine Zulassungsregelung, die gewährleisten soll, dass Gewerbetreibende, welche die im Gesetz bezeichneten Tätigkeiten neu beginnen wollen, zuverlässig sind und in geordneten Vermögensverhältnissen leben.

Die Prüfung erfolgt unter Anwendung von IDW PS 830. Die Übernahme einer Prüfung ist bei Mitwirkung an der Buchführung des Gewerbetreibenden unzulässig. Danach hat der Prüfer im Rahmen seiner Eigenverantwortlichkeit zu beurteilen, inwieweit er sich auf Prüfungsergebnisse eines anderen externen Prüfers stützen kann. Dazu wird er insbesondere die berufliche Qualifikation und Unabhängigkeit, die fachliche Kompetenz sowie die Qualität der Arbeit des anderen Prüfers beurteilen. Hat der Prüfer auch den Jahresabschluss des Gewerbetreibenden selbst geprüft, so ist im Prüfungsbericht auf die Verwertung von dabei gewonnenen Erkenntnissen hinzuweisen.