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Grundsteuerreform – Alle deutschen Immobilien müssen im Jahr 2022 neu bewertet werden

Eigentümer müssen bis zum 31. Oktober 2022 Angaben zu ihren Immobilien elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Wir helfen Ihnen bei der Erstellung der Erklärungen zur Ermittlung der Grundbesitzwerte.

Zur Aktualisierung der Wertverhältnisse wird eine Neubewertung der ca. 36 Millionen Grundstücke in Deutschland zum 1. Januar 2022 notwendig.

Was müssen Grundstückseigentümer jetzt tun?

Jeder Grundstückseigentümer muss eine Erklärung zur Feststellung des Grundbesitzwertes einreichen. Die Erklärungspflicht gilt grundsätzlich für ALLE wirtschaftlichen Einheiten:

  • Unbebaute Grundstücke
  • Ein-/Zweifamilienhäuser
  • Eigentumswohnungen
  • Mehrfamilienhäuser
  • Geschäftsgrundstücke
  • Gemischt genutzte Grundstücke
  • Land- und Forstwirtschaft

Die Bewertung ist auch durchzuführen, wenn im Zeitpunkt der Feststellung eine Grundsteuerbefreiung Anwendung findet. Damit sind insbesondere auch die Unternehmen in der Trägerschaft durch juristische Personen des öffentlichen Rechts von der Erklärungspflicht betroffen.

Die Frist für die elektronische Abgabe der Erklärungen endet bereits am 31. Oktober 2022. Nach der Bewertung aller Grundstücke ist es an den Gemeinden, die neuen Hebesätze zu ermitteln. Die neue Grundsteuer wird ab dem 1. Januar 2025 erhoben.

Weshalb wird die Grundsteuer reformiert?

Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2018 das System zur Ermittlung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt. Damit war der Gesetzgeber aufgefordert, eine gesetzliche Neuregelung zu schaffen, die den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts entspricht und die aktuellen Wertverhältnisse wiedergibt.

Daraufhin wurde die Grundsteuerreform im Jahr 2019 beschlossen, damit die Grundsteuer als wichtige Einnahme der Kommunen weiterhin festgesetzt und erhoben werden kann.

Wir haben bereits jetzt alles in die Wege geleitet, um die Bewertung Ihrer Grundstücke schnell, fristgerecht und kostengünstig zu erledigen.

Schritt 1: Interessensbekundung

Sofern wir Sie bei der Erstellung und Übermittlung der Erklärung unterstützen dürfen, bitten wir Sie, uns per E-Mail unter grundsteuer.reform@eureos.de oder mit dem untenstehenden Antwortfeld mitzuteilen, um welche Anzahl und Art von Grundstück(en) es sich handelt.

Schritt 2: Ihr persönliches Festpreis-Angebot

Wir besprechen mit Ihnen den gewünschten Beratungsumfang und erläutern den genauen Projektablauf. Wir bieten Ihnen – abhängig vom Grundstückswert – grundstücksbezogene Pauschalen an.

Bei einer größeren Grundstücksanzahl sowie bei großen Produktionsstandorten besprechen wir gern ein individuelles Gebührenmodell.

Schritt 3: Bereitstellung von Unterlagen und Digitale Umsetzung 

Folgende Unterlagen sind u. a. notwendig:

  • Bisheriges Grundsteuer-Aktenzeichen
  • Gemarkung, Flur- und Flurstücknummer
  • Eigentumsverhältnisse
  • Grundstücksart (unbebaut, Wohngrundstück, andere Bebauung)
  • Grundstücksgröße
  • Art der Bebauung und Baujahr
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung (Wohngebäude)
  • Berechnung der Brutto-Grundfläche (Nichtwohngebäude)
  • Nutzungsart
  • Informationen, ob Baudenkmal (ja/nein)
  • Abbruchverpflichtung

Wir nutzen zur Umsetzung eine Cloud-basierte Software. Wir führen alle benötigten Informationen im Programm zusammen, sodass wir die Feststellungserklärung fristgerecht an die Finanzverwaltung übermitteln können.

Haben Sie Interesse an einem unverbindlichen, kostenfreien Angebot? Dann schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an grundsteuer.reform@eureos.de.
Jetzt Angebot anfordern Angebot zur Erstellung der Erklärungen zur Ermittlung der Grundsteuerwerte 
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Ihre persönlichen Ansprechpartner

Katja Schlemmbach

Steuerberaterin

Telefon: +49 (0) 341 9999 2123

k.schlemmbach@eureos.de

Enrico Klar

Steuerberater, Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)

Telefon: +49 (0) 351 4976 1525

e.klar@eureos.de